Wöchentlicher Bericht der Aluminiumindustrie: Erwartungen einer Zinssenkung durch die Fed nehmen zu, mögliche Aufhebung des Bauxit-Exportverbots durch Indonesien beeinflusst die Marktstimmung
Makro: Das Wachstum der Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft in den USA blieb hinter den Erwartungen zurück, während gleichzeitig der Inflationsdruck nachließ, was eine gemäßigtere Haltung der Federal Reserve (Fed) bewirkte. Infolgedessen haben sich die Markterwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung durch die Fed erneut verstärkt, was zu einem Rückgang des US-Dollar-Index führte. Am 11. Juli vom US-Arbeitsministerium veröffentlichte Daten zeigen, dass der Verbraucherpreisindex (VPI) in den USA im Juni im Jahresvergleich um 3,0 % gestiegen ist, was einem Rückgang von 0,3 Prozentpunkten gegenüber Mai entspricht, und im Monatsvergleich um 0,1 % gefallen ist, was auf eine weitere Entspannung der Inflation hindeutet. Der Kern-VPI stieg im Monatsvergleich um 0,1 %, was einem Rückgang von 0,1 Prozentpunkten gegenüber Mai entspricht, und stieg im Jahresvergleich um 3,3 %. Im Inland findet nächste Woche die dritte Plenarsitzung des 20. Zentralkomitees der KPCh statt und der Markt wartet gespannt auf die Veröffentlichung weiterer Konjunkturmaßnahmen. Den politischen Veränderungen und den Erwartungen hinsichtlich Zinssenkungen sollte weiterhin Aufmerksamkeit gewidmet werden.
Elektrolytisches Aluminium:
Angebot: Die inländische Produktionskapazität für Elektrolytaluminium blieb diese Woche stabil bei rund 43,27 Millionen Tonnen, wobei die Aluminiumwerke ihre Produktion stabil hielten. Es gab keine Meldungen über großflächige Stilllegungen oder Wiederinbetriebnahmen. Das Marktangebot an Aluminiumbarren und anderen Aluminiumprodukten war reichlich. Kostenseitig blieb die Kostenseite für inländisches Elektrolytaluminium diese Woche insgesamt stabil. Die Haupttransaktionen am Spotmarkt für Aluminiumoxid zeigten keine nennenswerten Veränderungen. Stand Donnerstag lag der Sofortpreis für inländisches Elektrolytaluminium bei rund 17.906 Yuan/Tonne, während der Sofortgewinn bei rund 2.233 Yuan/Tonne lag, ein Rückgang von 240 Yuan/Tonne gegenüber dem Vordonnerstag. Die Importe waren minimal, da das Importfenster für inländisches Elektrolytaluminium geschlossen blieb und nur einige langfristige Verträge im Umlauf waren.
Nachfrage: Auf der Nachfrageseite blieb die Auslastung der heimischen Aluminiumverarbeitungsindustrie diese Woche schwach. Aluminiumprofilhersteller befanden sich größtenteils in der Nebensaison, da die Bestellungen für Baumaterialien weiterhin rückläufig waren. Bestellungen für Photovoltaikrahmen waren mit niedrigen Bearbeitungsgebühren verbunden, was zu einer geringen Auftragsannahmebereitschaft führte. Die 3C- und Automobilbranche verzeichneten keine nennenswerten Zuwächse bei den Terminalbestellungen. Darüber hinaus verhängte die Biden-Regierung in den USA einen neuen Zoll von 10 % auf Stahl- und Aluminiumprodukte, die über Mexiko verschifft werden, um China daran zu hindern, bestehende Zölle zu umgehen. Dieser Zoll trat am Mittwoch, dem 10. Juli, in Kraft und dürfte Chinas Aluminiumexporte nach Mexiko und in die USA deutlich reduzieren. Zolldaten zufolge exportierte China im Jahr 2023 rund 240.000 Tonnen Aluminiumprodukte in die USA und rund 500.000 Tonnen nach Mexiko.
Aluminiumverarbeitung: Der fast einmonatige, kontinuierliche Lagerabbau bei Aluminiumbarren endete diese Woche. Die Lagerbestände an inländischen Aluminiumbarren erreichten durch die Anhäufung fast ein Dreijahreshoch. Laut den neuesten Statistiken der SMM beliefen sich die inländischen Lagerbestände am 11. Juli auf 146.700 Tonnen, ein Anstieg um 7.000 Tonnen gegenüber dem Vordonnerstag. Hauptgrund für die Anhäufung war die schwache Nachfrage der nachgelagerten Industrien außerhalb der Saison. Vor diesem Hintergrund sank die Auslastung von Aluminiumprofilen diese Woche erneut und erreichte 49,30 %, ein Rückgang um 1,70 Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche. Insbesondere im Bauprofilsektor zeigte sich eine zunehmend negative Stimmung. Unternehmen in Süd- und Ostchina meldeten einen deutlichen Rückgang der Bestellungen. Zudem hielten Kleinserien und stark individualisierte Renovierungsaufträge kleine und mittlere Unternehmen von der Auftragsannahme ab. Im Industrieprofilsektor blieb die Produktion von Photovoltaikprofilen aufgrund einer leichten Erhöhung des Produktionsplans für Juli stabil, die Bearbeitungsgebühren waren jedoch äußerst wettbewerbsfähig. Insgesamt blieb die Auslastung der Aluminiumprofilindustrie in der Nebensaison schwach.
Bauxit: Die inländischen Bauxitpreise blieben diese Woche stabil, mit nur geringfügigen Aufwärtskorrekturen in Guizhou. In den nördlichen Regionen gab es keine weiteren Nachrichten über die Wiederaufnahme der Produktion in Shanxi und Henan, und das Spotmarktangebot an inländischem Bauxit blieb knapp, mit dem schwerwiegenden Phänomen „hohe Preise, aber keine Transaktionen“. Obwohl einige inländische Bauxitminen in Shanxi und Henan im Mai und Juni ihre Produktion wieder aufnahmen, blieben sie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich hinter dem Vorjahr zurück, was zu einem Mangel an inländischem Bauxit führte. Im Südwesten war das Spotangebot an Bauxit in Guizhou etwas knapp, wobei die Preise für minderwertiges Bauxit diese Woche um 10 Yuan/Tonne stiegen. In Guangxi ist der Widerspruch zwischen Angebot und Nachfrage im b
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